Krieg trifft Unbeteiligte
Nach dem Ausbruch des Krieges zwischen Föderation, Klingonischem Reich und dem Romulanischen Sternenimperium gibt es nun erste Berichte über die Konsequenzen des Krieges. Entgegen aller Erwartungen handelt es sich nicht um Schlachten mit Verwundeten oder Eroberungen, sondern um einen dramatischen Einbruch des Handelsvolumens eines einzelnen Imperiums. Das Wirtschaftsministerium des Orias Ordar vermeldet einen Rückgang der Dilithiumlieferung um ca. 90%. Da es sich beim Orias Ordar um den selbsternannten wichtigsten Dilithiumhändler der Galaxie handelt, sind diese Zahlen bereits ein gutes Indiz für die möglichen Wirkungen des Krieges auf den gesamten Handel. Offenbar ist angesichts der gefährlichen Situation, insbesondere am Rand des Alpha-Quadranten, sowie im Beta-Quadranten der Dilithiumhandel zumindest in Richtung des Orias Ordar weitgehend versiegt. Ob auch andere Händler in dieser Gegend betroffen sind, konnte bisher nicht in Erfahrung gebracht werden. Der Orias Ordar versucht sich nun sichere Dilithiumquellen zu erschließen. Währenddessen stehen riesige Frachterflotten ungenutzt im Orias System. Insbesondere die neuen Express-Handelsflotten haben ihre Daseinsberechtigung schon kurz vor ihrer Einweihung verloren. Ob diese Neuordnung von Handelsbeziehungen sich auch auf andere Imperien überträgt, ob sich der Effekt auf Dilithiumhändler beschränkt oder es sich gar um eine Erscheinung eines einzelnen Imperiums handelt, bleibt abzuwarten. Der Vertreter des Orias Ordar gab außerdem zu bedenken, dass die interstellaren Handelsrouten angesichts der Beteiligung dreier Großmächte nun massiv gefährdet sind. Bisher wurden jedoch keine Abschüsse bekannt.
Die WARP-Kriegsberichterstatter versuchen währenddessen nach wie vor Licht in das Dunkel des Krieges zu bringen. Bisher halten alle Beteiligten Informationen unter Verschluss. Die Berichterstattung von der Front wurde noch von keinem Befehlshaber gestattet, angeblich zu gefährlich.