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Romulanisches Taktieren in Kriegszeiten

Nachdem endlich die erste Verbindung mit Föderationskontakten seit Kriegsbeginn aufgebaut werden konnte, haben diese von höchst interessanten Neuigkeiten berichten können.

Die Gerüchte über romulanische Flottenaktivität an der Föderationsgrenze in Quadrant 22 erhärten sich.
Die Romulaner sollen versucht haben, dort ansässige Föderationsmitglieder zu einem Austritt aus der UFP zu bewegen. Wohl mit entsprechendem Nachdruck, wie man vermuten kann.
Über das Ziel dieser Aktionen kann zur Zeit nur spekuliert werden, ebenso, ob die Romulaner bei dem ein oder anderen Siedler erfolgreich waren.
Eventuell soll die Föderation dadurch weiter geschwächt werden, was dem Sternenimperium eine noch bessere Verhandlungsposition bei der erstrebten Neuverhandlung der romulanisch-föderativen Grenze in Quadrant 22 sichern würde. Vielleicht wollen die Romulaner sich gewisser Welten auch “direkter” bemächtigen und dies würde natürlich weniger Probleme bereiten, wenn die Betroffenen sich vorher von der UFP losgesagt hätten und nicht mehr den Schutz der Sternenflotte genießen würden.
Es sind viele Szenarien denkbar und dieser Vorfall – so er sich denn auch so ereignet hat – zieht die Schneiße der Instabilität nun auch bis in den Beta Quadranten, was wiederum die Frage aufwirft, wie lange das Klingonische Reich noch Zurückhaltung üben kann und wird.
Von romulanischer Seite ließ man indes verlauten, man wisse nichts von solchen Vorfällen und es sei auch nicht das erste mal, dass man versuche, dem Romulanischen Sternenimperium solche Paraktiken nachzusagen.

Weiterhin berichten unsere Föderationskontakte, dass es gelungen sei, einen ersten, wenn auch auf wackeligen Beinen stehenden Waffenstillstand mit den Breen auszuhandeln.
Zumindest an dieser Front kann die Sternenflotte also aufatmen, während die Kämpfe mit der Cardassianischen Union unvermindert andauern, wie uns ebenfalls berichtet wurde.

Die Gerüchte, dass die Ferengi gekauft wurden, um auf Seiten der Föderation in den Krieg einzutreten (WARP berichtete) erhärten sich ebenfalls.
Wie uns eine unserer Kontaktpersonen mitteilte, geht dies auch innerhalb der Föderation als Gerücht um, allerdings mit dem bemerkenswerten Zusatz, dass hinter diesem angeblichen Deal nicht etwa die Föderation oder die Sternenflotte selbst stecken soll, sondern Sektion 31.
Dieser legendäre, inoffizielle und unabhängig von der Föderationsführung operierende Geheimdienst der UFP trat erstmalig und auch einmalig während des Krieges der UFP mit dem Dominion, noch vor der großen Borg-Katastrophe, in Erscheinung.
Bislang war nichts darüber bekannt, ob diese Sektion 31 weiterhin existiert oder sich ebenso wie die UFP nach der Borg Katastrophe neu gegründet hat.
Sollten sich diese Gerüchte tatsächlich als wahr herausstellen, wäre zumindest diese Frage geklärt.

Für WARP

Merash Norellis

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