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Expansion der Borg

Vor einiger Zeit erreichten die Redaktion Meldungen über angebliche neue Borg-Aktivitäten im Grenzgebiet der Quadranten 20/26.
Nachdem in der Vergangenheit jedoch immer wieder Falschmeldungen über Borg-Sichtungen eingingen, teils aus Panik, teils um sich auf Kosten der Unsicherheit der Siedler in der Galaxie zu bereichern, gehen wir mit solchen Meldungen besonders sensibel um und überprüfen die Hinweise so gründlich wie möglich.
So versuchte z.B. ein freier Ferengi-Händler uns zu einem stattlichen Preis einen „Borg-Datenknoten” aus einem, angeblich in Quadrant 27 aufgebrachten, herrenlosen Borg-Aufklärer zu verkaufen, der sich letztlich jedoch als ein bajoranisches Kinderspielzeug, eine Art Musiktruhe, entpuppte.

Der folgende Vorfall konnte jedoch verifiziert werden und nach weiteren Recherchen ergibt sich ein bedrohliches Bild:

Zu Sternzeit 63507,74948 meldete eine Sensorphalanx der Föderation in besagtem Grenzgebiet zwei Flottenformationen unbekannter Herkunft. Auch die Anzahl der Schiffe konnte aufgrund starker Interferenzen nicht bestimmt werden.
Zur weiteren Klärung der Lage entsandte die Sternenflotte einen Aufklärer, die USS Aldrin – NCC 185A, um die Schiffe zu identifizieren und ein etwaiges Bedrohungspotential auszumachen.
Was die Sensoren des Schiffes dann meldeten, verschlug selbst den erfahrenen Sternenflotten Offizieren die Sprache. Die USS Aldrin machte mind. 70 Schiffe der Borg aus, die in zwei Flotten formiert waren.
Sofort erhielt das Schiff den Befehl zur Umkehr, doch die Borg hatten es bereits entdeckt und der Kontakt mit der Aldrin brach kurz darauf ab.
Die Sternenflotte geht davon aus, dass die Aldrin verloren ist.

Weitere Aufzeichnungen von Sensorphalanxen der Föderation registrierten anschließend die Errichtung eines Borg-Außenpostens, unweit des Sektors in dem die USS Aldrin die Schiffe ausmachte.
Nach ersten Analysen sei davon auszugehen, dass die Borg weiter in Richtung Quadrant 20 expandieren, so eine Stellungnahme aus der Sternenflotte.

Aufgrund des aktuellen Konflikts der Föderation mit den Breen im Grenzgebiet der Quadranten 19/20 und des romulanisch-klingonischen Konfliktes steht zu befürchten, dass die Großmächte für den Fall einer Borg-Invasion nicht schnell genug ausreichend Kräfte aufbringen können um dem entgegenzutreten.

Auf jeden Fall stellt diese aktuelle Entwicklung eine enorme Bedrohung aller Siedler in Quadrant 20 dar. Alte Ängste vor Zerstörung und Assimilation breiten sich wieder aus, einige Kolonisten haben bereits begonnen ihre Verteidigungsanlagen zu verstärken. Wie wenig effektiv eine Verteidigung gegen die Borg jedoch sein kann, mussten allzu viele Kolonisten bereits schmerzhaft erfahren.

Hoffen wir, dass die Sternenflotte die Situation so weit wie möglich im Griff behält und uns auch weiterhin über die besorgniserregende Entwicklung dort auf dem Laufenden hält.
Wir werden jedenfalls alles versuchen, über die Entwicklungen weiterhin ausführlich berichten zu können!

Bleiben Sie wachsam!
Für WARP

Ihr
Jack D. Wood aus Quadrant 20

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