Liberty Union klagt Föderation an – Botschafter spricht von „Presseterrorismus“
Die erneute Kritik der Liberty Union und speziell Ihres Präsidenten Artim ist der Föderation ein Dorn im Auge und verleitete sie zu einer Antwort in ungewohnt scharfem Tonfall.
Bei dem konkreten Vorfall geht es um einen offenen Brief des Präsidenten und seines obersten Botschafters an Präsident Geus der Vereinten Föderation der Planeten und Botschafter Fontane, der die seit einiger Zeit eingefrorenen Beitrittsverhandlungen für die Föderation mit der Liberty Union führte. In dieser Botschaft wirft die Regierung der Liberty Union der Föderation unter anderem Verantwortungslosigkeit in der Planung ihrer Erkundungs- und Forschungsmissionen vor, wie auch im Umgang mit der kürzlich überraschend abgebrochenen Invasion der Borg, für die im betreffenden Schreiben ebenfalls die Föderation verantwortlich gemacht wird.
Die Föderation reagiert darauf mit scharfer Kritik an der Vorgehensweise der Liberty Union. Botschafter Fontane, der die Antwort überbrachte, sagte, die Föderation brauche sich nicht für Ihre Erkundungen zu rechtfertigen und führte an, dass niemand hätte ahnen können, welche Streitkraft die Borg wegen der Sichtung eines ihrer Planeten aufbringen würden, geschweige denn, dass sie in der Situation dieser Zeit noch über ein solches Potenzial verfügten. Er sagte auch, dass die vorgeworfene Schuld durch die Kontaktaufnahme zu Borgschiffen weder die Regierung, noch die Sternenflotte treffe, da eine Kontaktaufnahme strikt untersagt gewesen sei. Botschafter Fontane spricht in diesem Zusammenhang von einem „ Presseterrorismus“ gegen die Föderation, den diese nicht länger dulden werde. Man werde „ von nun an die Aktionen der Liberty Union genau im Auge behalten.“
In der Vergangenheit übte die Liberty Union bereits mehrfach lautstark und öffentlich Kritik an Aktionen der Föderation. Zuletzt äußerte sich dies in einer mit gezielt großer Öffentlichkeitswirkung betriebenen Kampagne gegen die Art der Präsenz der Föderation in Raumgebiet 20. Damals belegte die Liberty Union die Föderation mit Sanktionen wie dem Verwehren des Andockens von Föderationsschiffen an Werften und Stationen der Union, um die Reichweite der Föderation einzuschränken, was diese jedoch in keiner Weise behinderte. Die Liberty Union begründet ihre Erklärungen immer wieder damit, dass die Föderation in den Kritikpunkten von ihren Werten abweiche. Das Außenministerium der Föderation kommentierte dies mit den Worten: „Die Liberty Union spricht gerne von einer Verletzung der Werte der Föderation, wenn sie damit eigentlich eine Verletzung ihrer eigenen Interessen meint.“